
Schutz vor finanzieller Ausbeutung – Neuer Ratgeber für Angehörige
Schutz vor finanzieller Ausbeutung – Neuer Ratgeber für Angehörige
Ältere pflegebedürftige Menschen können besonders gefährdet sein, Opfer finanzieller Ausbeutung zu werden, zum Beispiel durch Betrug oder Trickdiebstahl. Täterinnen und Täter nutzen dabei häufig gesundheitliche oder soziale Verletzlichkeiten aus, beispielsweise durch Schockanrufe, falsche Gewinnversprechen oder manipulativ wirkende Nachrichten. Auch im nahen Umfeld kann finanzielle Ausbeutung vorkommen, etwa durch missbräuchliche Nutzung von Vollmachten oder Druck zu finanziellen Zuwendungen.
Seine Angehörigen zuhause in Sicherheit zu wissen, fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Deshalb möchten wir Sie gerne auf den neuen Kurzratgeber des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) hinweisen. Der Ratgeber informiert über typische Formen finanzieller Ausbeutung und gibt Hinweise, wie Angehörige vorbeugen und im Verdachtsfall reagieren können.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei, finanzielle Angelegenheiten möglichst frühzeitig gemeinsam zu besprechen und transparent zu regeln. Pflegebedürftige Menschen haben grundsätzlich das Recht, selbst über ihre Finanzen zu entscheiden. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, rechtzeitig Vorsorge zu treffen, etwa durch eine Vollmacht oder Beratung zu betreuungsrechtlichen Fragen.
Der Ratgeber enthält außerdem Hinweise auf mögliche Warnsignale, wie ungewöhnliche Kontobewegungen oder unerwartete Änderungen bei Vollmachten, sowie Informationen zu Beratungsstellen.
Der kostenfreie Kurzratgeber kann auf der Internetseite des ZQP über den Online-Bestellbereich heruntergeladen oder bestellt werden.