
Schüco ist 750. Vereinbarkeitspartner des Landesprogramms
Schüco ist 750. Vereinbarkeitspartner des Landesprogramms
Die Schüco International KG aus Bielefeld ist das 750. Unternehmen, das die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterzeichnet hat und damit Vereinbarkeitspartner des Landesprogramms zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege NRW wird. Zugleich haben sich mit der Stadt Bielefeld und der Universität Bielefeld zwei weitere wichtige Arbeitgeber aus der Region dem Landesprogramm angeschlossen. Damit hat das Landesprogramm einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Bei der Charta-Übergabe auf dem Schüco Campus in Bielefeld begrüßte Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die drei neuen Mitglieder im Landesprogramm. Die Schüco International KG, die Stadt Bielefeld und die Universität Bielefeld haben sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichtet, ihre Beschäftigten dabei zu unterstützen, berufliche Anforderungen und die Pflege von Angehörigen besser miteinander zu vereinbaren.
Gemeinsame Verantwortung für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung
„Wenn Angehörige pflegebedürftig werden, verändert das oft das Leben von heute auf morgen. Als Familienunternehmen möchten wir dazu beitragen, dass sich berufliche und familiäre Verantwortung in solchen Situationen besser miteinander vereinbaren lassen“, so Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG.
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld, Dr. Christiana Bauer, betont: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege betrifft auch viele Kolleginnen und Kollegen bei der Stadt Bielefeld ganz konkret. Es ist mir daher sehr wichtig, dass wir als eine der größten Arbeitgeberinnen in Bielefeld dazu beitragen, dass unsere Beschäftigten Unterstützung bekommen, um Beruf und persönliche Verantwortung besser vereinbaren zu können.“
Die Universität Bielefeld unterstreicht die Bedeutung einer offenen Kultur im Umgang mit Pflegeverantwortung. Dabei geht es laut Prorektorin Prof. Dr. Michaela Vogt nicht nur um Beschäftigte, sondern auch um Studierende, die neben ihrem Studium Angehörige pflegen. Ziel ist es, Belastungen offen ansprechen zu können und gemeinsam Lösungen für den Alltag zu entwickeln.
Die Zusammenarbeit von Universität, Wirtschaft und Kommune eröffnet dabei besondere Chancen: Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen können zusammengeführt werden, um regionale Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen pflegender Menschen besser gerecht zu werden.
Rund eine Million Beschäftigte: Ein starkes Netzwerk für Nordrhein-Westfalen
Mit den mittlerweile 750 Unterzeichnern erreicht das Landesprogramm über die teilnehmenden Unternehmen, Behörden und Organisationen inzwischen rund eine Million Beschäftigte in NRW. Die wachsende Zahl der Vereinbarkeitspartner zeigt, wie wichtig die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für Arbeitgeber ist.
Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betonte die Bedeutung des gemeinsamen Engagements. Dass sich mit Schüco, der Stadt Bielefeld und der Universität Bielefeld weitere wichtige Arbeitgeber aus Ostwestfalen-Lippe dem Landesprogramm anschließen, sei ein starkes Zeichen.
Bildunterschrift:
v.l.n.r.
Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Prof. Dr. Michaela Vogt, Universität Bielefeld, Pro-Rektorin
Dr. Christiana Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld
Dirk Ruiss, VDEK, Leiter der Landesvertretung
Tom Ackermann, AOK NordWest, Vorstandsvorsitzender
Burkhard Bensiek, Evangelisches Johanneswerk, Mitglied des Vorstands und der Geschäftsführung
Dr. Alexia Zurkuhlen, Kuratorium Deutsche Altershilfe, Vorständin und Geschäftsführerin
Andreas Engelhardt, Schüco International KG, persönlich haftender Gesellschafter
Bildnachweis: Schüco International KG