Fachkräfteoffensive des Landes NRW

29.08.2023|Aktuelles

Die Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen setzt mit seiner Fachkräfteoffensive ein klares Zeichen für die Stärkung des Arbeitsmarktes und die nachhaltige Sicherung von Fachkräften in der Region. Die ressortübergreifende Initiative – im Schulterschluss mit Unternehmen, Kammern, Verbänden, Sozialpartnern sowie der Arbeitsverwaltung – bündelt und optimiert bisherige Maßnahmen zur Fachkräftesicherung noch stärker und entwickelt neue Ideen zur Fachkräftesicherung. Angesichts des demografischen Wandels und der stetig wachsenden Anforderungen an Unternehmen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam daran arbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft Nordrhein-Westfalens zu erhalten und auszubauen.

Weiterbildung, Anerkennung und persönliche Entwicklung im Fokus

Die Fachkräfteoffensive der Landesregierung NRW eröffnet Arbeitnehmern – und somit auch Arbeitgebern – zunehmend vielfältige Möglichkeiten, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren und weiterzuentwickeln:

  1. Weiterbildungsangebote: Fachkräfte haben die Möglichkeit, sich gezielt weiterzubilden, um den sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden und neue Karrieremöglichkeiten zu nutzen. Außerdem wird der Blick gezielt auf den Übergang von der Schule in den Beruf gelenkt, um hier niemanden zu verlieren und Fachkräfte von Beginn an zu begleiten.

  2. Anerkennung ausländischer Qualifikationen: Die Fachkräfteoffensive unterstützt und vereinfacht die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, um qualifizierten Zuwanderern den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Genauso soll eingewanderten Menschen, die schon da sind, der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden – was insgesamt in einer Vereinfachung der vorherrschenden Bürokratie mündet.

  3. Mehr Chancengleichheit in der Gesellschaft: Nicht zuletzt ist auch eine bessere Chancengleichheit quer durch die Gesellschaft ein Thema für die Fachkräfteoffensive. Das bedeutet, dass die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose, aber auch für Frauen in den Fokus genommen werden. Insbesondere familiär bedingt, gehen immer noch viele Frauen nur einer geringfügigen Beschäftigung nach, was nachteilig in Sachen Sozialversicherung und Rentenanwartschaften ausfällt. Aber auch Menschen mit Beeinträchtigungen sollen zukünftig besser eingebunden werden, da auch hier ein großes ungenutztes Potenzial liegt: denn etwa die Hälfte der Menschen mit einer Schwerbehinderung, die arbeitslos gemeldet sind, verfügen über eine abgeschlossene Berufs- oder eine akademische Ausbildung.

Vereinbarkeit als wichtiger Baustein

Die Fachkräfteoffensive ist ein zukunftsorientiertes Beispiel für eine ganzheitliche und zukunftsorientierte Strategie, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind aufgerufen, von den vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten der Offensive Gebrauch zu machen. Nur gemeinsam können wir die Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität Nordrhein-Westfalens als Arbeits- und Lebensort langfristig erhalten und stärken.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist eine Herausforderung, die ebenfalls das gesamte soziale Gefüge betrifft – und den Fachkräftemangel ihrerseits verstärkt. Somit zahlen alle Bemühungen für mehr Pflegevereinbarkeit in die Initiative der landesweiten Fachkräftesicherung mit ein. Die Fachkräfteoffensive des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW erkennt die Bedeutung dieses Themas an und setzt auf eine kooperative Herangehensweise. Die Zusammenarbeit von Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Verbänden und öffentlichen Institutionen ist entscheidend, um nachhaltige Lösungen zu finden, die sowohl die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen als auch das Wohlbefinden der Beschäftigten sicherstellen.

Durch diese gemeinsame Anstrengung können wir die Fachkräfteoffensive nicht nur als eine Initiative zur Stärkung des Arbeitsmarktes begreifen, sondern auch als einen wichtigen Schritt in Richtung einer sozial verantwortlichen und zukunftsorientierten Arbeitswelt, in der die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege einen festen Platz hat.

Vertiefend zu dem Thema hier das Strategiepapier des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

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    • Olivia Jungk-Jediss

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