Best Practice Case zur Teilnahme am Landesprogramm
am Beispiel der Unternehmensgruppe Pietsch

Unsere Führungskräfte leben Vereinbarkeit, die Angebote werden gut angenommen und die Fachkräfte bleiben bei uns - weil sie das zu schätzen wissen.

Zitat von Maren Weisheit, Pflege-Guide in der Pietsch Unternehmensgruppe

Best Practice Case zur Teilnahme am Landesprogramm

Familienunternehmen mit flachen Hierarchien

Die Unternehmensgruppe Pietsch ist als Großhändler in den Bereichen Sanitär, Heizung und Lüftung tätig – und hat sich den Themen Umwelt und Klima verschrieben. Trotz oder vielleicht auch aufgrund der für den Mittelständler tätigen 1.350 Mitarbeitern versteht sich Pietsch als Familienunternehmen. Seit der Gründung ist es Familie Pietsch wichtig, Mitarbeiter:innen auf Augenhöhe zu begegnen. Jeder Einzelne ist wichtig und das Miteinander zählt. Aus diesen Gründen liegt das Augenmerk von Beginn an auf einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben - und somit auch etwaigen Pflegeverantwortungen. Für solche Situationen wurde eine Reihe von Vereinbarkeitsmaßnahmen etabliert, etwa der Einsatz von Pflege-Guides, die individuelle Informationssgespräche anbieten und dabei auch den Pflegekoffer nutzen.

Best Practice Case zur Teilnahme am Landesprogramm

Individuelle Unterstützung durch Pflege-Guides

Ein Pflege-Guide ist Maren Weisheit. Selbst bereits mit Pflegeerfahrung, hilft sie mit konkreten Lösungsansätzen, die die Vereinbarung von Beruf und Pflege zum Ziel haben. Dafür bietet sie einen festen Tag im Monat an: „Da bin ich nur für Mitarbeiter:innen mit Vereinbarkeitssorgen da. Ich habe keine anderen Termine und sage klar: das ist euer Tag! So können Probleme angegangen werden, wenn sie vielleicht noch klein sind und nicht schon so groß, dass bereits über Kündigung nachgedacht wird.“ In NRW und auch darüber hinaus nehmen die Beschäftigten die Angebote bei Pietsch gut an. Das hat zur positiven Folge, dass die Fachkräfte im Unternehmen verbleiben. Auch dank der Botschaft von Frau Weisheit: „Wir sagen klar, in solchen Krisenzeiten sind wir auch für euch da, da sind wir besonders für euch da.“

Vereinbarkeitspartner
(Charta-Unterzeichnung)
seit April 2022
Für die Beschäftigten sind
bereits Pflege-Guides
im Einsatz
Seit 5 Jahren gibt es
Unterstützungsangebote
zur Vereinbarkeit

Vereinbarkeit als Maßnahme des Employer brandings

Der Unternehmensgruppe nach ist „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ ein Thema für Jeden. Entweder wurde eine Pflegesituation in der Vergangenheit erfahren, wird gerade erlebt - oder aber in Zukunft. Hinsichtlich des „Employer brandings“ ist dieser Blickwinkel von besonderer Bedeutung. Hier hat sich das Vereinbarkeitsverständnis von der Kinderpflege hin zur Pflege älterer Menschen gewandelt. „Das steigert die Unternehmensmarke“, sagt Weisheit, „und außerdem sind wir ein Familienunternehmen, da können wir Familie nicht ausschließen. Und die umfasst eben mehr als nur Vater, Mutter und Kind.“
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